Ein gemeinsamer Wahlkampfauftritt mit dem aus Dessau stammenden Komiker und Schauspieler Dieter Hallervorden bringt den blassen CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze erneut in große Erklärungsnöte.
Hallervorden hatte seinen Auftritt dafür genutzt, die fatale Aggressions- und Aufrüstungspolitik der schwarz-roten Bundesregierung gegenüber Russland in Liedform scharf zu kritisieren. Dabei griff er neben CDU-Kanzler Merz auch den von Kriegsrhetorik strotzenden Verteidigungsminister Pistorius (SPD) an.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt:
,,Während das Publikum der CDU-Veranstaltung durch seinen Applaus für Hallervorden offenlegte, dass auch in der Stammwählerschaft der sachsen-anhaltischen Christdemokraten die von Sven Schulze mitgetragene, weitere Eskalation des Ukrainekrieges abgelehnt wird, hagelt es nun aus der Bundes-CDU Kritik am Auftritt des beliebten Schauspielers.
Damit verschärft sich der Konflikt zwischen Schulze und dem Berliner Machtzentrum seiner Partei. Schulze weiß genau, dass man in Sachsen-Anhalt die Nase gestrichen voll von der demophoben Politik der Christdemokraten hat, die unser Land in eine beispiellose Krise gestürzt hat.
Doch statt sich endlich in Demut zu üben und die selbst verursachten politischen Scherben aufzukehren, laviert Schulze weiter herum und versucht sich in halbherzigen Distanzierungsübungen gegenüber der Bundespartei, die völlig durchschaubar allein den einen Zweck haben, den Wähler gefügig zu halten.
Schulzes Erklärung, er wolle mit den Hallervorden-Auftritten ein Gegenmodell zu #AfD-Veranstaltungen, wo Ulrich Siegmund ,gehuldigt‘ werde, kann den blanken Neid auf die Strahlkraft unseres Spitzenkandidaten und das Eingeständnis der eigenen Unbeliebtheit nicht verhehlen.
Sven Schulze hat die Wahl bereits verloren. Er ist ein typischer, farbloser Kader einer Partei, die in gezielter Absicht Wählerschaft und Souverän nach Strich und Faden belogen und damit den Volkswillen jahrzehntelang verhöhnt hat.
Sven Schulzes politische Zeit läuft ab. Sachsen-Anhalt wird also bald aufatmen und wieder lachen können. Und das ist auch gut so!“