Siegmund, Kirchner: Klarstellung zur Remigrationsdebatte im Gesundheitswesen

In den vergangenen Tagen versuchten Vertreter von Altparteien, NGOs und Medien vermehrt, Ängste bei ausländischem Fachpersonal zu schüren. Dem tritt die Führung unserer Partei und Landtagsfraktion nun energisch entgegen. Ulrich Siegmund und Oliver Kirchner stellen Gerüchte und Falschbehauptungen bezüglich der Positionen der AfD im Gesundheitssektor richtig.

Ulrich Siegmund, AfD-Ministerpräsidentenkandidat für Sachsen-Anhalt und gestern im Amt des Fraktionsvorsitzenden bestätigt, erklärt dazu:

„Was von den unterlegenen Altparteien derzeit betrieben wird, ist Panikmache auf dem Rücken von Patienten und Pflegepersonal. Wir sagen ganz deutlich: Wer legal in Deutschland lebt, hervorragend qualifiziert ist und Tag für Tag in unseren Krankenhäusern und Praxen wertvolle Arbeit leistet, hat hier eine Zukunft und absolut nichts zu befürchten.

Unsere Position beim Thema Remigration ist eindeutig. Es geht um die Durchsetzung von Recht und Gesetz. Wer ausreisepflichtig ist, wer sich illegal in unserem Land aufhält oder Straftaten begeht, muss gehen – völlig unabhängig vom Beruf. Wer hingegen legal hier arbeitet und sich integriert hat, ist willkommen. Die Versuche unserer politischen Gegner, die Menschen in unserem Land durch bewusste Falschbehauptungen zu verunsichern, zeigen die inhaltliche Hilflosigkeit nach dem deutlichen Wahlsieg der AfD vom 6. September.“

Oliver Kirchner, stellvertretender AfD-Vorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt und ebenfalls gestern wieder als Fraktionsvorsitzender bestätigt, ergänzt:

„Die Durchsetzung des Aufenthaltsrechts bei Ausreisepflichtigen und eine qualitative, funktionierende medizinische Versorgung der Bevölkerung schließen sich nicht aus. Der Ärztemangel in Sachsen-Anhalt ist das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse der Altparteien. Anstatt die eigenen Hausaufgaben zu machen, wurde das Problem jahrelang schöngeredet.

Wir werden als stärkste Kraft mit über 40 Prozent der Wählerstimmen den Auftrag zur Regierungsbildung annehmen und die strukturellen Ursachen anpacken. Wir brauchen endlich mehr Medizinstudienplätze für heimische Nachwuchskräfte sowie attraktive Rückkehrprogramme für ausgewanderte deutsche Ärzte. Gleichzeitig setzen wir auf verbindliche Sprach- und Qualifikationsstandards, damit die Versorgungsqualität auf höchstem Niveau gesichert ist.“