Landesschiedsgericht gewählt, Landesvorstand für das Jahr 2017
entlastet, Eckpunkte eines Rentenkonzepts zur Diskussion in den
Kreisverbänden

Am 7. September 2019 fand in Sachsen-Anhalt der zweite Landesparteitag des Jahres
statt. Über 310 Mitglieder fanden den Weg nach Weißandt-Gölzau, einem Ort nahe
Köthen, wo am 22. September die Nachwahl zum Kreistag in Anhalt-Bitterfeld stattfindet.

Eingeleitet wurde der für die Medien öffentliche Parteitag durch den Landesvorsitzenden
Martin Reichardt, der an die Einigkeit im Landesverband appellierte und deutliche Worte
in Richtung unserer ideologischen Gegner, die Grünen, fand. Der CDU schrieb der
Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende Martin Reichardt ins Stammbuch, dass
echte konservative Politik in Sachsen-Anhalt nur mit der AfD möglich ist, da wir die
einzige echte sozialpatriotische Alternative sind.

Nach den Grußworten von Hannes Loth, Landtagsabgeordneter und Kandidat für die
Nachwahl zum Kreistag in Anhalt-Bitterfeld wählte der Landesparteitag ein neues
Schiedsgericht. Bestätigt wurde Heinz-Peter Günther aus Magdeburg, der mit der
Befähigung zum Richteramt, zukünftig wieder die Position des Präsidenten des
Landesschiedsgerichts ausüben wird. An seiner Seite stehen, ebenfalls im Amt bestätigt,
Frau Sandra Matzat aus Stendal und Frau Ina-Maria Lange aus dem Saalekreis.

Neben der Wahl des Landesschiedsgerichts hielt die Landesschatzmeisterin, Andrea
Mähnert, einen Bericht über die sehr gute Entwicklung der Landespartei im Bereich der
Spendeneinnahmen und im Bereich des Mitgliederwachstums. Außerdem trugen die
Rechnungsprüfer Carsten Brückner und Uwe Kirschner ihre Prüfergebnisse für das
Rechnungsjahr 2017 vor. Nach der Vorstellung der Rechnungsprüfer kam es zur
geheimen Abstimmung zur Entlastung des alten Landesvorstands für das Jahr 2017,
welche mehrheitlich angenommen wurde.

Am Ende des sehr ruhigen und konstruktiven Parteitags debattierten die Mitglieder noch
über die Eckpunkte des Rentenkonzepts, welches von Dr. Hans-Thomas Tillschneider,
Robert Farle und Martin Reichardt vorgestellt wurde. Der Parteitag beschloss einstimmig,
dass diese Eckpunkte zur Diskussion an die Kreisverbände gesendet werden soll.

Die AfD in Sachsen-Anhalt bewies, angetrieben durch die starken Wahlergebnissen in
Brandenburg und Sachsen damit nun zum zweiten Mal in Folge, dass alte Gräben
geschlossen werden und eine konstruktive und gemeinsame Arbeit im Landesverband
möglich ist. Die Gegner der Partei stehen außerhalb.

Martin Reichardt: „Wir müssen den Zustand des gärigen Haufens ablegen. Wir müssen
es, weil der Wähler mittelfristig von uns verlangt, dass wir Verantwortung übernehmen.
Wenn aber ein Haufen zu lange gärt, besteht die große Gefahr, dass es auch mit der
Übernahme von Verantwortung Essig ist.“

Beendet wurde der Parteitag pünktlich vor dem vom Landesvorstand festgelegten Ende
mit dem Absingen der Nationalhymne.

 

Steffen Schroeder

Mitglied des Landesvorstands